Autorin

Ghalils Schande, wie spricht man DAS bloß aus?

23. März 2011 in Allgemein

Ja, ich weiß, in meinem Roman kommen viele Figuren und Orte vor. Ihr braucht aber nicht zu verkrampfen und zu denken „O je, ich spreche diese Namen jetzt bestimmt falsch aus“, es gibt in Ouenda und den Nachbarreichen so viele Dialekte, Akzente und Sprachen, dass eure Betonung vor Ort nicht weiter auffallen würde. Schlimmstenfalls würde man euch für einen Barbaren aus Thoram halten. Wenn ihr trotzdem wissen wollt, wie man die Namen in geschliffenem Ouén ausspricht, dann könnt ihr diese kleine Orientierungshilfe nutzen. Die hätte eigentlich ins Buch gehört, aber ich habe leider zu spät daran gedacht!

Ich habe jeweils einen Akzent über den Buchstaben gesetzt, der betont wird. Achtung, die englische Sprache gibt es in Ouenda natürlich nicht, daher grundsätzlich alles deutsch betonen. Zum Beispiel spricht man Jerushas Clan-Namen KiTenaaro aus, nicht KiTenerro.

Aláes – Alaa´es

Caemder – Kämmder

Charis – Scharis

Cinaya – Sinaya, den Anfangsbuchstaben leicht zischen

Cym – Sim, den Anfangsbuchstaben leicht zischen

Cyr – Sür, den Anfangsbuchstaben leicht zischen.

Czak – Tschak (eine für Ouenda ungewöhnliche Aussprache, aber Czak ist schließlich ein Gharir aus Khorat)

Escadrán – Eskadrann

Fürst Ceruscan – Zeruscan (nicht Tscheruskan)

Guilard – Gilard

Ijema – Ijéma (nicht Idschema)

Isdyr – Wird unterschiedlich ausgesprochen, die Menschen sagen „Isdür“, die Bewohner von Khorat betonen es „Isdir“. Sucht euch was aus!

Khorat – Khórat

Kiéran –  Ki´eran (nicht Ki´eraan)

KiTenaro – KiTenáro

Loreshom – Lóre´shom

Maharir – Maharír

Ouenda –  U´enda

Qedyr – Kedir

Reyn –  wie das englische Wort „Rain“

Rikiwa –  Rikkíwa

Rinalania – Rina´lánia

SaJintar – Sa´Jínta (wenn ihr Sa´Dschinta gesagt habt, auch fein, so betonen es die Leute in Elisondo, und da Kiéran dort einen Teil seiner Kindheit verbracht hat, hat er es selbst zeitweise so ausgesprochen)

Santiago – Santiágo. Seinen Clan-Namen spricht man QiMeláres aus, nicht QiMelaresch.




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Ihr Kommentar:

Wenn ich einen Roman plane, dann sammele ich Eindrücke, Inspirationen und Bilder, sauge sie förmlich in mich auf. Beim Schreiben kann ich dann aus diesem Fundus schöpfen, damit der Text möglichst lebensecht wird. Hier erfahrt ihr mehr darüber, was mich beim Schreiben von „Nachtlilien“ inspiriert hat.

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