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Zusätzliche Szene – Kiéran in Loreshom

2. Dezember 2010 in Allgemein

Der Schluss des Romans war ursprünglich länger, ich hatte noch beschrieben, wie Jerusha Kiéran ihrer Familie vorstellt. Im endgültigen Buch habe ich mich für einen knapperen Schluss entschieden. Aber hier auf der Homepage könnt ihr die Szene, die rausgefallen ist, nachlesen!

Zwei Tage lang blieben sie noch in Queres, dann hatte sich Kiérans Körper an das neue Amulett gewöhnt, oder das Amulett sich an ihn. Und auch Tarxas und Jerusha waren sich nicht mehr fremd.

„Wahrscheinlich hast du mich nach diesem Streit an der Grenze für eine Hexe gehalten, die seine Seele verschlungen hat, oder?“, fragte Jerusha ihn verlegen, als Kiéran gerade draußen übte.

Tarxas schüttelte den Kopf. „Eine Hexe hätte das nicht gesagt – dass ich auf ihn achten soll“, brummte er. „Ich glaube, du tust ihm gut, und bei Xatos, er kann´s gebrauchen. Die Sache mit Santiago…“

„Ja“, sagte Jerusha still. „Ich weiß.“

Bald darauf war die Zeit des Abschieds gekommen, Kiéran und sie ritten nach Westen – es war nicht weit nach Kalamanca von hier aus – und Tarxas kehrte zurück zur Quellenveste.

Als Kiéran und sie sich am frühen Abend Loreshom näherten, merkte Jerusha, dass ihr das Herz bis zum Hals schlug. Einen Moment lang sah sie das Dorf, das vor ihnen lag, so wie es wahrscheinlich einem Fremden erschienen – ein bedeutungsloser Weiler in den sumpfigen Niederungen des Lint, kaum drei Dutzend Höfe, von denen die meisten frische Farbe auf den Mauern hätten vertragen können. Nicht mal ein Gasthaus gab es.

„Das ist es schon – ganz schön winzig, was?“ meinte Jerusha mit einer Grimasse. Wahrscheinlich war ganz Loreshom zusammengenommen kleiner als die Quellenveste!

Nachdenklich blickte Kiéran sich um, ließ den Blick über das Dorf schweifen. „Jedenfalls war es irgendwann zu klein für dich.“

Ja, das stimmte. Aber es war noch immer ihre Heimat, ein ganz besonderer Ort. Nicht zum ersten Mal fragte sich Jerusha, wie ihre Familie, ihre Freunde und Nachbarn es aufnehmen würden, dass es so bald nach dem stürmischen Ende ihrer Verlobung einen neuen Mann in ihrem Leben gab. Jerusha hatte Liri einen Brief geschickt, um Kiéran anzukündigen, ganz unvorbereitet war ihre Familie also nicht… doch eine Antwort war keine gekommen.

„Wenigstens lebt Dario nicht mehr hier, mein ehemaliger Verlobter.“ Jerusha seufzte tief. „Ich glaube, es wäre keine gute Idee gewesen, euch miteinander bekannt zu machen. Ein bisschen Sorgen macht mir, wie meine Großmutter dich aufnehmen wird… sie liebt die AoWestas nicht gerade…“

Kiéran wandte sich ihr zu, und um seine Lippen spielte ein Lächeln. „Du bist nervös, ich bin nervös – bringen wir´s hinter uns, in Ordnung? Ich bitte dich nur um eins…“

„Was denn?“

„Sag deiner Familie gleich, dass ich kein Fiudi mag.“

Jerusha musste lachen, und ihre Anspannung löste sich ein wenig. „Wenn´s weiter nichts ist… versprochen!“

Sie ritten an den Gemeindescheunen am Ortseingang vorbei und ließen sich dann im stillen Einverständnis aus dem Sattel gleiten, um zu Fuß durch Loreshom zu gehen. Als sie gerade die alte Bäckerei passiert hatten und sich der Brücke über den Lint näherten, begegneten sie Pacuro, dem alten Ortsvorsteher. An seinem prallvollen Rucksack sah Jerusha, dass er mal wieder eine Menge rostiges Eisen aus alter Zeit erbeutet hatte.

Jerusha hob die Hand zum Gruß und lächelte. Freundlich nickte Pacuro ihr zu, doch dann musterte er Kiéran aus schmalen Augen. „Woher und wohin, Fremder?“

„Von weither komme ich“, sagte Kiéran. „Und ich bin unterwegs zu einem Ort, an dem die Nachtlilien blühen.“

„Das mag verstehen, wer will“, knurrte Pacuro. „Offenbart Ihr wenigstens, wie lange Ihr zu bleiben gedenkt?“

Jerusha konnte kaum glauben, was sie hörte. Eine herzliche Begrüßung ist das nicht gerade – Loreshom zeigt sich von seiner schlechtesten Seite!

„Pacuro, er ist ein Freund von mir“, hakte sie schnell ein. „Kiéran wird bei uns wohnen.“

Jetzt wandte sich Pacuro direkt an sie, noch immer wirkte er misstrauisch. „Und sein Clan-Name? Warum hast du nicht Bescheid gesagt? Dann hätten wir…“

„SaJintar“, sagte Kiéran. „Ich gehöre dem Clan SaJintar an.“ Plötzlich hatte seine Stimme einen Klang, der Jerusha an die Quellenveste denken ließ; dieser Mann neben ihr war gewohnt, mit Sir angeredet zu werden. Unwillkürlich straffte der Ortsvorsteher von Loreshom die Schultern, seine Miene war verwirrt; vielleicht dachte er darüber nach, ob er sich nicht besser verbeugen sollte.

„Jetzt sag schon, was hast du diesmal gefunden, Pacuro?“ fragte Jerusha hastig.

Das Ablenkungsmanöver gelang, Pacuro ging in die Hocke, griff in seinen abgewetzten Leinenrucksack und zog stolz einen schwarz angelaufenen Silberdraht hervor, auf den mit Symbolen beschriftete Metallperlen gefädelt waren. „Lag eine Elle tief unter dem Sand. Ich weiß zwar nicht genau, was es ist, aber es wird meine Sammlung hervorragend ergänzen…“

Kiéran warf nur einen kurzen Blick darauf. „Das ist Teil eines Kreuzdrahts, mit dem man Botschaften verschlüsseln kann“, sagte er beiläufig. „Die Dinger wurden vor allem in der Dynastie der RegTeryn verwendet und waren damals hochgeheim. Heute werden sie fast nicht mehr benutzt.“

Pacuro richtete sich auf, und ein begeistertes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Diesmal war der Blick, mit dem er Kiéran musterte, eindeutig wohlwollend. „Ghalils Schande, darauf wäre ich in tausend Jahresläufen nicht gekommen! Wieso habt Ihr nicht gleich gesagt, dass Ihr Euch mit Altertümern auskennt?“

Bevor Jerusha es sich versah, waren Pacuro und Kiéran in ein Gespräch über antike Waffen und Strategien vertieft. Bis schließlich Kiéran nach einem Seitenblick auf Jerusha vorsichtig zu bedenken gab, dass sie allmählich weiter mussten. Doch erst nachdem sie versprochen hatten, möglichst bald auf einen Cayoral vorbeizukommen, ließ Pacuro sie ziehen.

„Nicht alle Leute hier sind so unhöflich gegenüber Fremden“, versuchte sich Jerusha zu entschuldigen und nahm Kiérans Hand. „Pacuro ist eigentlich ein netter Kerl, er hat es sicher nicht so gemeint.“

„Er hat mein Schwert bemerkt und wollte sichergehen, dass ich nicht auf Ärger aus bin“, sagte Kiéran nüchtern und grüßte die jungen Frauen, die gerade vorbeigingen – darunter Irini, das große Plappermaul von Loreshom. Na, jetzt weiß es innerhalb von kürzester Zeit jeder, dass ich Besuch habe, ging es Jerusha durch den Kopf. Irini grüßte kokett zurück, und sobald Kiéran weitergegangen war, spitzte sie den Mund, hob die Augenbrauen und lächelte Jerusha verschwörerisch zu. Was sollte das heißen – „gute Wahl?“ O ja, Kiéran war eine gute Wahl, aber das hatte nichts damit zu tun, dass er blendend aussah, auch Dario war keineswegs hässlich gewesen.

Und dann waren sie da, standen vor dem Hof der KiTenaros. Jerusha holte tief Luft. „Gehen wir rein“, sagte sie und schob die Tür auf.

***

Es war ein seltsames Gefühl, hier zu sein. Das alles gehörte zu ihr, zu Jerusha. Dieses Dorf mochte hundert anderen gleichen, durch die Kiéran schon geritten war, und doch war es einzigartig, denn es war der Ort, an dem sie aufgewachsen war. Was war das für ein Gebilde, das sich schwach gegen die Dunkelheit abzeichnete? Eine Brücke. Sicher war sie als Kind darüber gelaufen, mit nackten Füßen und wehendem Rock. Wenn es heiß war, hatte sie ihre bloßen Füße im Dorfteich gekühlt, und aus dem Lehm des Ufers ihre ersten Skulpturen modelliert…

Der Ortsvorsteher war ein gewissenhafter Mensch, und Kiéran wusste selbst nicht so recht, warum er ihm zuerst etwas geantwortet hatte, das so ausweichend klang. Doch, ich weiß es… ich habe ganz spontan meine Gefühle in Worte gefasst… und natürlich hat der Mann das nicht verstanden. Wie sollte er auch.

Als ihm der Duft der Nachtlilien in die Nase stieg, wusste er, dass sie den Hof der KiTenaros erreicht hatten. Er erkannte die schwarzvioletten Blüten, sie hoben sich deutlich von der Dunkelheit ab, und er verharrte einen Moment, um sie zu betrachten. Angekommen, dachte er. Ich bin endlich angekommen.

Er folgte Jerusha durch die Tür – und stieß sich dabei so heftig den Kopf am Balken über der Tür, dass er bunte Funken sah. Mit schmerzverzogenem Gesicht duckte sich Kiéran durch die Öffnung und sah sich drei Gestalten gegenüber, von denen zwei die schwächste Aura hatten, die er jemals bei einem gesunden Menschen gesehen hatte. Sonnengelb musste sie einmal gewesen sein, wie Jerushas, doch jetzt wirkten sie wie ausgeblichen.

„Das ist er also“, sagte eine der Gestalten, der Stimme nach eine alte Frau, Jerushas Großmutter. „Musste es denn jemand aus Yantosi sein, Jerusha? Du weißt doch, aus Yantosi kommt nichts Gutes.“

„Jedenfalls hat er einen harten Schädel“, mischte sich die vergnügte Stimme eines Mädchens ein, das musste Jerushas Schwester Liri sein. „Sonst wäre er eben zu Boden gegangen.“

„Mir scheint, er hat genauso schlechte Augen wie du, Jerusha“, sagte die dritte Gestalt, vermutlich Jerushas Mutter.

Kiéran musste lachen. „Noch schlechter“, sagte er, und dann drückte ihm irgend jemand einen mit kühlem Wasser getränkten Lappen in die Hand, Jerushas Schwester schob ihm einen Stuhl hin und ihre Mutter einen Becher mit dampfend heißem Cayoral.

Kiéran bedankte sich und beschloss, den Spruch über Yantosi einfach zu ignorieren. Sein Vater hatte immer mit einem Lächeln und einem Witz darauf reagiert… das hatte Kiéran nie geschafft, aber er regte sich auch längst nicht mehr darüber auf. Vielleicht, weil Yantosi nicht wirklich der Ort war, dem er sich verbunden fühlte.

Während Jerusha ihre Verwandten begrüßte, lehnte Kiéran sich zurück und trank einen Schluck, um sich währenddessen in Ruhe umsehen zu können. Doch daraus wurde nichts. Kaum saß er, da wurden schon die ersten Fragen auf ihn und Jerusha abgeschossen. „Wo habt ihr euch kennengelernt? Habt ihr euch gleich verliebt? Aus was für einem Clan stammst du eigentlich, Kiéran? Was ist deine Berufung?“ Liri hatte eine frühlingsgrüne Aura, die Kiéran schmerzlich an Santiago erinnerte. Und sie schien so neugierig zu sein wie eine junge Katze.

„Er ist ein Kämpfer, siehst du das nicht?“ mischte sich die brüchige Stimme von Jerushas Großmutter ein. „Sonst hätte er im Haus seine Waffe abgelegt. In wessen Dienst steht Ihr, Kiéran?“

Sie beobachtet gut, ging es Kiéran durch den Kopf. Es war unhöflich von mir, das Schwert nicht abzulegen, aber ich bin nicht auf die Idee gekommen, es zu tun. „Jetzt in keinem mehr“, sagte er. „Aber bis vor kurzem war ich Escadrán bei den Terak Denar, im Dienst von Fürst AoWesta. “

Die Familie schien in der Bewegung zu erstarren. Trotzig nahm Jerusha Kiérans Hand, doch auch ihre Stimme klang seltsam heiser, als sie fragte: „Es waren sicher keine Terak Denar, die damals Onkel Thimmes mitgenommen und hingerichtet haben, oder, Großmutter?“

Das Schweigen erschien Kiéran endlos, doch er brach es nicht und wartete darauf, dass das Urteil über ihn gefällt werden würde. Eine Familientragödie. Vielleicht hatte es etwas mit dem Fluch zu tun. Muss schon eine Generation her sein. Kann es sein, dass wir das tatsächlich getan haben? Unter der Herrschaft von Evrin AoWesta war manches anders, sagt man, und nicht gerade besser.

„Ich erinnere mich an die eisige Verachtung in ihren Augen, an ihre harten Stimmen, an das Wappen der AoWestas auf ihren Uniformen, Quelle und Schwert…“ Immer leiser klang die Stimme der alten Frau.

„Welche Farbe hatten die Uniformen?“ drängte Jerusha, und das Beben in ihrer Stimme entging Kiéran nicht. „Weißt du das noch? Bitte denk nach.“

„Es war dunkel, und ich hatte schreckliche Angst, ich habe nicht viel gesehen… sie waren schwer bewaffnet… aber ja, an die Farbe erinnere ich mich noch. Blau war es, und Grau.“

Kiéran war erleichtert. „Dann waren es gewöhnliche Wachen. Die Terak Denar tragen Rot und Grau. Es hätte mich auch gewundert, wenn unsere Leute an sowas beteiligt gewesen wären; sie werden für den Schutz der Quellenveste eingesetzt, oder für besondere Aufgaben.“

„Feinde des Fürsten zu vernichten könnte man sehr wohl als eine besondere Aufgabe bezeichnen.“ Diesmal war es Jerushas Mutter, die sprach.

„Wir sind keine Henker!“ Kiéran merkte, dass er doch noch ärgerlich wurde. Die Terak Denar waren in Ouenda berühmt, nicht berüchtigt, und er war es nicht gewohnt, sich so verteidigen zu müssen. Unter normalen Umständen wäre er jetzt aufgestanden und gegangen.

Doch es war Jerusha, die aufstand. Ihre Stimme war voll unterdrückter Wut. „Mutter, ich glaube, jetzt wäre eine Entschuldigung angebracht. Oder wäre es besser, wenn wir gehen?“

Liri stieß einen erschrockenen Laut aus. „Oh, bitte, geht nicht! Shani, bitte bleib!“

„Du brauchst nicht zu betteln, Liriele“, sagte Jerushas Mutter, und diesmal klang ihre Stimme einfach nur müde. „Kiéran SaJintar, es tut mir Leid. Ich habe Euch nicht so behandelt, wie es einem geschätzten Gast zusteht, und meine Bemerkung war taktlos.“

Auch Jerushas Großmutter nickte jetzt. „Meine Tochter Myrial hat recht. Wir haben Euch durch die Augen der Vergangenheit gesehen, und das war falsch.“

Kiérans Ärger verebbte. „Ich akzeptiere die Entschuldigung“, sagte er und nahm noch einen Schluck von seinem Cayoral. Bin ich denn ein geschätzter Gast? Ja, ich glaube schon – trotz allem. Er musste grinsen. Anscheinend war dieser Dario noch schlimmer als ich. Ich wette, sie mochten ihn nicht besonders. „Kann sich der geschätzte Gast irgendwie nützlich machen? Braucht ihr noch Brennholz, oder Wasser? Ich muss ja wohl beweisen, dass aus Yantosi doch manchmal was Gutes kommt.“

Liri sprang sofort darauf an. „Gute Idee, könntest du Wasser holen? Die blöden Eimer sind noch schwerer als Shimounahs Herz nach ihrer Verbannung.“

Während des gemeinsamen Nachtessen gingen sie immer entspannter miteinander um, und als Jerusha und ihre Mutter über einen seiner Witze lachten, wusste Kiéran, dass er sich heute keinen Schlafplatz unter freiem Himmel würde suchen müssen. Zu später Stunde brachte Jerusha aus irgendeiner verborgenen Ecke sogar noch eine Flasche Yannisfelder Sommerwein zum Vorschein. „Den haben wir für besondere Gelegenheiten aufgehoben. Machen wir das Ding einfach mal auf. Damit du nicht sagen kannst, du seist nie so übel empfangen worden wie in Loreshom…“

Kiéran lächelte schief. „Kann ich sowieso nicht behaupten – auf Ger Iena war es viel schlimmer.“

„Du warst auf Ger Iena, am Hof von Fürst Ceruscan?“ Liri klang fasziniert. „Was ist denn passiert?“

„Als ich mit acht Jahren das erste Mal dort war, hat mich der Küchenmeister mit einem Jungen aus dem Dorf verwechselt, der ihm einen Kuchen gestohlen hatte. Er hat mich einfach gepackt und meinen Kopf in eine der großen Regentonnen getunkt. Zum Glück konnte ich mich losreißen, aber es war nicht sehr schlau von mir, mich danach ins Innere der Burg zu flüchten. Dort habe ich mehrere kostbare Teppiche durchtränkt und bin prompt wieder rausgeworfen worden…“

„Wie gemein!“ Jerusha klang halb mitfühlend, halb amüsiert. Sie steuerte noch ein paar Erinnerungen aus Loreshom bei und gab schließlich preis, wie sie Kiéran kennengelernt und wofür er sie zu Anfang gehalten hatte. Liri, die ein Glas Sommerwein hatte mittrinken dürfen, konnte gar nicht mehr aufhören zu kichern und wurde zu Bett geschickt. Bald darauf zog sich auch ihre Großmutter nach nebenan, in ihr eigenes Häuschen, zurück.

Jerusha gähnte, sagte: „Ich gehe kurz mal nach den Pferden sehen“, und verschwand nach draußen. Plötzlich waren Jerushas Mutter Myrial und Kiéran ein paar Momente lang allein. Als Myrial ihm langsam das Gesicht zuwandte – sah sie ihn jetzt durchdringend an? – ahnte Kiéran, dass sie ihm etwas zu sagen hatte.

„Wirst du hier bleiben, in Loreshom?“ fragte Myrial, auf einmal klang ihre Stimme nüchtern.

Kiéran wusste nicht, was er antworten sollte. Noch hatten er und Jerusha nicht über ihre Zukunft gesprochen, es war genug gewesen, von einem Tag zum nächsten zu leben. „Vielleicht. Oder in Mandeth, in der Nähe der Tempelbaustelle.“

„Und was wirst du tun, welches Ziel wirst du haben? Ohne Beschäftigung wird ein Mann wie du es hier nicht aushalten, schon nach einem Mond wird es dich wieder hinaustreiben in die Welt. Und das wird meiner Tochter das Herz brechen.“

Kiéran stand auf, ging zum Fenster und blickte hinaus, in die von zarten Linien durchzogene Dunkelheit. Hatte sie recht? Ja. Einen Mond lang zu rasten war sicher kein Problem, aber längere Zeit untätig in einem Dorf zu verbringen war ohne Zweifel mehr, als er aushalten konnte…

Doch dann dachte er an die Eliscan, die mit ihrem Heer vielleicht gerade zur Grenze marschierten. Die vielleicht bald hierher kamen, nach Kalamanca, und alles bedrohten, was Jerusha etwas bedeutete. Und plötzlich wusste er, was er Myrial antworten wollte, antworten musste. „Ich habe sehr wohl eine Aufgabe hier, und ich fürchte, sie ist wichtig. Aber ich kann nicht darüber sprechen. Noch nicht. Es tut mir leid.“

Ihr Gesicht war nur ein Schatten in der Dunkelheit, es war unmöglich, den Ausdruck darauf zu erkennen. „Und diese Aufgabe hält dich hier?“

„So ist es.“

„Dann danke ich den Göttern dafür.“

„Nein“, entfuhr es Kiéran. „Wir schulden den Göttern keinen Dank. Nicht dafür! Wenn du jemandem danken willst… dann den Drachen.“ Ohne Koriónas hätte er keine Zukunft gehabt, oder höchstens eine voller Schmerzen und Finsternis.

Er hatte erwartet, dass Jerushas Mutter verblüfft reagieren würde, doch sie überraschte ihn. Ihre Stimme klang nicht einmal erstaunt, als sie sagte: „Ja. Danken sollten wir ihnen.“

Und Kiéran fragte sich, wieviel sie über den alten Pakt der KiTenaros mit den Drachen wusste. Wieviel sie ihrer Tochter in Wirklichkeit verschwiegen hatte.

Vielleicht würde es nie jemand erfahren.


42 Kommentare zu...
“Zusätzliche Szene – Kiéran in Loreshom”
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DarvenonFoomo

viel gelernt


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paperdreams

Hallöchen, Ui, das drucke ich mir gleich aus und lese es. (Kann auf dem PC irgendwie schlecht lesen :D)
Habe gestern Abend Nachtlilien beendet und fand es toll. Habe auch eine Rezension dazu geschrieben: http://buchgedanken.blogspot.com/2011/02/rezension-nachtlilien-von-siri-lindberg.html

Liebe Grüße,
Marie


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Anna-Lisa

Sehr schöne Szene! 🙂 Ich fand „Nachtlilien“ einfach richtig toll! Habe es heute beendet und musste natürlich gleich diese Szene noch lesen. 🙂

Liebe Grüße,
Anna-Lisa


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Siri

Freut mich total, dass es dir gefallen hat! Wie bist du denn auf „Nachtlilien“ aufmerksam geworden?

Siri


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Ulla Scheler

Hallo Siri,

ich freue mich ..

1. wahnsinnig, dass es eine Fortsetzung von Nachtlilien geben wird. In meinen Augen sind da noch einige lose Fäden vorhanden

und …

2. auf Ostern, wenn ich in das schöne München kommen darf!

Viele Grüße

Ulla


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Siri

Das mit den losen Fäden war natürlich Absicht, ich habe ja schon irgendwie gehofft, dass ich eine Fortsetzung schreiben kann! 🙂
Viele Grüße,
Siri


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Bücherwurm

Es kommt ein zweiter Teil? Wirklich? Yeah ich mag Jerusha und Kièran 🙂

Ich fand das Buch echt spitze nur mir ist gerade aufgefallen das ich einiges nicht mehr weis sollte es dirngend nochmal lesen

lg


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Tagtulpen? « Biblio Fantastica

[…] Ich bin gerade erst auf die Homepage gestoßen, mein jetziges Highlight ist die zusätzliche Szene, die beschreibt wie Jerusha Kiéran ihrer Familie vorstellt. (Weiterlesen zu können obwohl es den […]


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Paul

Hallöchen, Ui, das drucke ich mir gleich aus und lese es. (Kann auf dem PC irgendwie schlecht lesen :D)
Habe gestern Abend Nachtlilien beendet und fand es toll. Habe auch eine Rezension dazu geschrieben: http://buchgedanken.blogspot.com/2011/02/rezension-nachtlilien-von-siri-lindberg.html

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Siri

Hi,

das ist ja wirklich eine supertolle Rezension! Tausend Dank, ich hab mich total gefreut! Viel Spaß mit der zusätzlichen Szene.

Viele Grüße,
Siri


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Vicy

Hab Das Buch gerade zuende gelesen und bin begeistert.
Aus diesem Grund habe ich natürlich sofort mal geguckt, ob es eine Fortsetzung gibt.
Enttäuschenderweise Noch nicht, sollte dies aber mal der Fall sein, werde ich sobald es erschienen ist, mich darum reißen 😉


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Siri

Hey, das freut mich, Vicy!!!
Siri


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Ramona

Hallo!

Ich finde es sehr schwer ein Buch nach meinen Geschmack zu finden. Umso glücklicher war ich als ich (direkt am Erscheinungstag) Ihr Buch erstanden habe. Eine so mitreißende und wunderschöne Geschichte hab ich so noch nie gelesen. Sie haben meinen Geschmack sehr gut getroffen. Umso enttäuschter bin ich jetzt. Ich habe gerade gelesen, dass es höchstwahrscheinlich keine Fortsetzung geben wird, obwohl Ihr Buch sehr großen Anklang bekommen hat (siehe Rezesionen auf Amazon). Aber zur Zeit werden ja leider Bücher über naive Mädchen und „heiße“ Vampirjungs bevorzugt. Ich hoffe, dass ich doch noch irgendwann von weiteren Abenteuern von Jerusha und Kièran lesen werden, denn die beiden sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Liebe Grüße aus dem (momentan sehr verschneiten) Niederbayern

Ramona


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Siri

Hallo Ramona!

Danke für deinen Kommentar, hach, die hat richtig gut getan. Wie schön, dass es auch noch Frauen gibt, die nichts für heiße Vampirjungs übrig haben 🙂 Vielleicht verkauft sich ja das Nachtlilien-Taschenbuch so rasend, dass Piper doch noch eine Fortsetzung genehmigt? Mal schauen.

Viele Grüße aus dem (gerade ziemlich matschigen) Olching!
Siri


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Lenski

Ich fand Nachtlilien einfach nur schön!!! Habe es an einem Tag verschlungen und war für nix mehr zu gebrauchen!! 🙂

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Piper doch noch für einen 2.Teil entscheiden würde.

Viele Grüße
Lenski


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Siri

Hi Lenski,

wow, an einem Tag? Das ist glaube ich Rekord bei so einem dicken Wälzer! Freut mich total, dass es dir gefallen hat!

Viele Grüße,

Siri


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Steffi K.

Ich war auch sehr begeistert von „Nachtlilien“ und habe nun gelesen, dass es (zumindest vorerst?) keine Fortsetzung geben wird, was mich schon sehr enttäuscht. 🙁
Nichts desto trotz sage ich mal: vielen Dank für diese tolle Geschichte und weiter so! 🙂

Liebe Grüße von Steffi


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Siri

Hi Steffi,

gern geschehen 🙂 Vielleicht schreibe ich bei Gelegenheit mal ein paar Jerusha und Kiéran-Szenen für die Homepage, das entschädigt vielleicht etwas für die entgangene Fortsetzung.

Viele Grüße,

Siri


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Stephan

Hallo liebe Siri,
Vielen dank das du mich mit deinem hinreißendem Werk (nachtlilien) mit meinen 28 Jahren dazu bringen konntest, doch noch gefallen am lesen zu finden. Eine wirklich schöne Geschichte in die man gern versinkt und wenn einen das jetzt und hier zurückholt man sich mit einem schmunzelnden Lächeln wiederfindet (..ebenso erschrocken..)
Ich würde mich sehr freuen wenn du dir es nochmal überlegst und die geschichte der schönen Welt quenda’s nicht einfach enden lässt.
In diesem Sinne : „obnan yella wnai lasqeret“
(ich hoffe nicht all zu weit ;))

Vielen dank für diese spannenden Stunden.
Lg Stephan


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Anwenn

Hallo Siri,

Nachtlilien ist ein tolles Buch mit vielen guten Ideen, gut ausgearbeiteten Hauptfiguren und neuen Wesen und Landschaften. Eine Geschichte, die behutsam geschrieben vorangeht und doch spannend ist. Ich schließe mich meinen Vorrednern an und hoffe, dass es eine Fortsetzung gibt! Wäre für mich eine klare Kaufempfehlung.

Da gibt es noch viele Dinge, die beleuchtenswert wären und die viel zu schade sind, um in der Versenkung zu verschwinden.

Liebe Grüße
Anwenn


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Siri

Hallo Anwenn,

wie schön, dass dir „Nachtlilien“ so gut gefallen hat, und danke für deine Kaufempfehlung, hoffenlich folgen der viele, dann gibt es vielleicht doch irgendwann noch eine Fortsetzung…

Viele Grüße,
Siri


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Anne

Hallo Siri,

Ich bin vor kurzem per Zufall über dein Buch gestolpert, und es ist soooo schön! Vielen Dank dafür, ich war sehr traurig dass es so schnell vorbei war! Ich hoffe es gibt mal wieder etwas von dir zu lesen!

Liebe Grüße aus der Schweiz,

Anne


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Siri

Hallo Anne,

das war ja ein schöner Zufall, ich bin froh, dass du meinen Roman entdeckt hast! Es gibt gute Nachrichten: Im Herbst schreibe ich die Fortsetzung, die erscheint dann im Frühjahr (voraussichtlich erstmal als E-Book).

Viele Grüße,
Siri


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Mina

Hallo!

Auch ich bin zufällig auf diese wunderbare Buch gestoßen. Der Titel und das Cover haben mich sofort angesprochen und neugierig gemacht. Zum Glück bin ich noch nicht ganz durch und habe noch ein paar Seiten dieser wunderschönen Geschichte zu lesen und wenn ich damit fertig bin freue ich mich auf die Fortsetzung.

Liebe Grüße aus dem sonnigen Moers,

Mina


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Siri

Hallo Mina,
wie bist du denn auf den Roman gestoßen? Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Weiterlesen, viele Grüße aus dem sonnigen Olching!
Siri Lindberg


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Mina

Hallo!

Ich bin durch die Bibliothek geschlendert auf der Suche nach neuem Stoff (Lesestoff natürlich 😉 und die „Nachtlilien“ haben mich angelacht. Jetzt muss ich allerdings nach neuen Seiten Ausschau halten, die ich verschlingen kann. Bin nämlich vorhin fertig geworden. Aber ich freue mich echt schon auf die Fortsetzung.

Mina


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Siri

Hallo Mina!

Aha, so war das! Ich werde mich anstrengen und die Fortsetzung möglichst schnell schreiben. Aber erstmal steht ein Urlaub an – vier Wochen USA…

Viele Grüße
Siri


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Andrea

Liebe Siri,

mir ist es vollkommen unverständlich, dass Piper an einem Fortsetzung nicht intressiert ist.
Vor allen Dingen, wenn man bedenkt welcher literarische Mist sich auf dem Markt befindet mit unendlich vielen Folgen. Vermutlich wurde dort die Werbetrommel gerührt und die Leser sind wenig anspruchsvoll.
Auch bei mir war es Zufall, dass ich auf Dein Buch gestoßen bin und ich bin froh, dass ich es gelsen habe.
Ich lese sehr viel und denke, dass ich ohne Umschweife sagen kann, dass Deine Nachtlinien im Genre Fantasy mit das Beste war, was ich bisher gelesen habe.
Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, kommt man nicht mehr davon los und ich denke, das ist das höchste Kompliment, das man einer Autorin machen kann.

Vielen Dank liebe Siri für ein wirklich tolles Lesevergnügen.

Es grüßt Dich herzlich aus dem Ruhrpott,
Andrea


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Steffi

Hallo Siri, ich höre Grade das Hörbuch von Nachtlilien und kann mich nicht dazu zwingen und eine Hörpause zu machen, dabei muss ich dringend weiter an meiner Bachelorarbeit schreiben
Vielen Dank für das tolle Hörvergnügen.
Viele Grüße aus dem Sieger Land Steffi


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Jesse

Hi Siri,

ich hoffe, Dein Urlaub war erholsam und Du konntest viel erleben – ist in den US of A ja nicht so schwer :o))

Jetzt ist aber Schluss mit Müßiggang! Nun hau mal rein mit der Fortsetzung! Alle (inklusive mir) warten ganz gespannt und wollen wissen, wie es weiter geht!

Wie Du weißt, habe ich jeglichen Lindberg/Brandis-Lesestoff aufgesaugt und abgespeichert. Jetzt verlangt diese höchst angenehme und völlig gefahrlose Sucht einfach nach MEHR !!!! :o))

An alle, die sich, ebenso wie ich, für Siris Stil begeistern können: sucht nach Katja Brandis! Das ist die 2. Linie (eigentlich die 1.) von ihr. Ich habe jedes einzelne Buch und bin vollig hin und weg.

Liebe Grüße und alles Gute
Jesse


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Jesse

P.S.: wenigstens konnte der alternative Schluss die Sucht ein wenig lindern … :o))


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Siri

Liebe Steffi,
freut mich total, dass dir die Hörbuchfassung gefällt, und ich drücke dir die Daumen für deine Bachelorarbeit!!!
Viele Grüße,
Siri


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Siri

Liebe Jesse,
danke für deinen tollen Kommentar! Das ist wirklich eine praktische Sucht und kostet auch gar nicht viel 🙂 Wie schön, dass du auch meine Brandis-Bücher kennst!!! Ich muss jetzt nur noch meinen nächsten Brandis-Roman fertigschreiben „Floaters“ – es fehlt nur noch der Showdown – , dann packe ich die Nachtlilien-Fortsetzung an und bin ganz fleißig, versprochen. Gut erholt bin ich jedenfalls, es war genial in Yellowstone, wir sind ganz vielen Bisons, Bären und Elchen begegnet.

Viele Grüße,
Siri


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Mina

Hi!

Ich kann dem nur beipflichten. Ich brauche dringend wieder Lesestoff. Ich bin auf Entzug. 🙂
Freut mich, dass der Urlaub super war. Ich freu mich auch schon auf meinen nächsten.

LG Mina


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Siri

Hi Mina,

hihi, ich werde mich bemühen, neuen Stoff zu liefern, damit der Entzug nicht länger dauert als nötig :-))

Viele Grüße,
Siri


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Mina

Danke! Dann werde ich mal schauen, dass ich mich solang irgendwie über Wasser halte.

LG Mina


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Jesse

… dieses Zittern … es wird immer schlimmer …
Dauert es noch lange? :o))

Eben habe ich „Mit Brief und Siegel“ in einem Sampler (kann man das bei Büchern so sagen?) und dann das eBook „Die Rosen der Afaris“ entdeckt. Gibt es das 1. auch einzeln und das 2. in Papierform? Es kann doch nicht angehen, dass meine Sammlung unvollständig bleibt!

Ich bin eher der haptische Typ und habe es nicht so mit eBooks. Es gibt doch nicht Schöneres, als in einem echten Buch zu blättern und dabei den Duft des Papiers zu atmen, oder? Nur so werden die Geschichten wirklich lebendig! Außerdem sehen Bücher im Schrank sehr viel schöner aus, als ein USB-Stick (kicher).

Viele Grüße und „mach voran!!!“ :o))
Jesse


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Siri

Hi Jesse,

hihi, du arbeitest ja wirklich an einer vollständigen Sammlung. „Die Rosen der Afaris“ ist eine Geschichte, die ich immer noch mag, und ein bisschen ein Nachtlilien-Vorläufer, manche Story-Motive habe ich darin schon ausprobiert. Gibt´s auch gedruckt als Sammelband mit anderen Autoren (leider ist das Cover nicht so toll). Eine längere Erzählung von mir, „Silberschatten“ findest du übrigens in der Anthologie „Flammenflügel“, vielleicht bekommst du die noch irgendwo. Und in der Anthologie „Fantastische Kreaturen“ habe ich die Story „Der Greif von Xanthia“ veröffentlicht. Auch hier habe ich schon an der Welt gearbeitet, aus der später Ouenda geworden ist.
Übrigens fange ich so ca. Ende Oktober mit der Nachtlilien-Fortsetzung an, das erste Kapitel gibt es schon…

Viele Grüße,
Siri / Katja


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Jesse

Hi Siri,

ja sicher tu ich das! Alles, was ich bekommen kann. Auch, wenn es mal so eine Odyssee, wie bei Sharkys Welle … ;o)

Danke für die Infos!! Dann kann ich wieder suchen! „Flammenflügel“ und „Fantastische Kreaturen“ finde ich mit W. Hohlbein als Herausgeber und beide sind noch zu haben. Sind es die? Wenn ja, wird mein Schrank noch etwas voller :o))

Wie heißt der Sammelband mit Rosen der Afaris? Den finde ich bestimmt auch noch.

Übrigens, stimmt es, dass Floaters erst Anfang 2015 heraus kommen soll? Das würde ja heißen, dass wir auf Nachtlilien 2 noch viiiiiiiiiiiiiieeeel länger warten müssen …. UAAAAAAAAAHHH!!!

Bis dann
Jesse


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Jesse

Hey Leute,
Floaters ist der Hammer! Das müsst Ihr unbedingt lesen, wenn es endlich in die Läden kommt!

Ich hatte die Ehre es testlesen zu dürfen und habe sogar ein bißchen zum Endprodukt beitragen können. Obwohl ich es schon gelesen habe kann ich nicht erwarten das Buch endlich in den Händen zu halten.

Hey Siri,
Du fährst Feb.-März in die Antarktis? KRACHER!!
Da wirst Du ja die allerbesten Möglichkeiten haben, echtes Polarlicht zu sehen.
Ich hatte dieses Jahr im finnischen Polarkreis das atemberaubende Vergnügen, dieses unglaubliche Naturschauspiel mitzuerleben und ich kann Dir sagen …. 🙂
Übrigens: zieh Dich warm an! Das ist wirklich saukalt und die Füße sind die ersten, die von unten „abfrieren“. *grins*

Viel Spaß in der weißen Zone!!
(Aber jetzt erstmal eine frohe Weihnachtszeit!)

LG
Jesse


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Michelle

Liebe Siri

Ich habe in jeder freien sekunde ihr Buch gelesen (3 Tage ) ich habe es geliebt am anfang hatte ich paar schwierigkeiten wegen den ganzen Namen aber dan hatte ich das Gefühl das ich lieber in dem Buch leben will weil es einfach eine sooooooooooooooooooooo Schöne Geschichte ist und es muss unbedingt eine Fortsetzung geben

Liebe Grüße Michelle


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Siri

Hi Michelle,
ja, ich weiß, am Anfang sind es arg viele fremdartige Begriffe, Namen und so… prima, dass du trotzdem durchgehalten hast! Die beiden Fortsetzungen erscheinen sehr bald (es wird eine Trilogie).
Viele Grüße,
Siri




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Ihr Kommentar:

Am Anfang war es nur eine Idee und ein schlichter Eintrag in meinem Ideenbuch, so etwa Mitte 2007: »Mädchen will versuchen, den auf ihrer Familie lastenden Fluch zu lösen. Forscht in ihrer Vergangenheit. Wird begleitet von einem jungen Priester, kann ihm nicht beichten, was ihre Vorfahren schreckliches getan haben.« Ein paar Seiten weiter findet sich noch die Eintragung: »Berufe: Traumweberin/Traumhändlerin« und eine von mehreren Listen, auf denen ich Namen für zukünftige Romane notiert hatte, darunter auch »Jerusha«.

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