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Herbe Enttäuschung: Piper hat sich doch noch umentschieden – gegen eine Nachtlilien-Fortsetzung. Die Verkaufszahlen waren nicht gut genug. Ich bin natürlich ziemlich geknickt. Immerhin kommt nächstes Jahr das Taschenbuch raus, vielleicht findet die Geschichte von Jerusha und Kiéran darüber neue Leser. (November 2011)

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Normalerweise bin ich kein großer Fan von Verkleidungen, aber diesmal hat mir Halloween richtig Spaß gemacht. Mein Mann Christian hat sich in eine Mumie verwandelt, ich war diesmal eine Hexe und unser Sohn Robin zog als kleines Monster um die Häuser. Leider kommen auf dem Foto meine Spinnen-Ohrringe nicht richtig zur Geltung. Das auf der linken Seite ist übrigens eine Maske aus Neu-Guinea, die in Christians Zimmer hängt. Dass sie aufs Bild kam, war eigentlich keine Absicht, aber weil sie ganz gut passte, habe ich sie dringelassen. (November 2011)

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Heute war ich auf den Mineralientagen München und habe dort einen Halbedelstein gefunden, der mich sofort verzaubert hat und bei dem ich dachte: “Das ist ganz klar ein Objekt der Eliscan!” Als solches werde ich den Stein in den nächsten Roman einbauen, er wird auf meinem Schreibtisch liegen, während ich die Fortsetzung schreibe. Meiner Lektorin Michelle habe ich auch einen geschenkt, und sie meinte; “Drachenauge, klarer Fall!” (Oktober 2011)

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Das Kanufahren auf der Loire hat Christian, Robin und mir gut getan – es war wunderbar, einfach so anzulegen, auf einer urwüchsigen Sandbank zu campen und Stockbrot über dem Lagerfeuer zu grillen. Anschließend konnten wir uns von der Paddelei auf einem Bauernhof im Burgund erholen, beschützt von zwei gigantischen und zum Glück gutmütigen Hunden. Ein bisschen schade war, dass wir fast die ganze Zeit von Deutschen oder Schweizern umgeben waren und nicht richtig dazu gekommen sind, Französisch zu sprechen. Doch immerhin lese ich gerade einen französischen Krimi und musste bisher noch nichts nachschlagen, anscheinend hat sich diese Sprache während meiner Zeit als Au Pair in Paris tief in mir verankert. Um so peinlicher, dass ich beim Bestellen im Café zu Anfang trotzdem ziemlich herumgestottert habe :-) (August 2011)

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Gerade ist ein neues Interview mit mir erschienen – nachzulesen auf der Seite der Bloggerin und Rezensentin Damaris Metzger! http://damarisliest.blogspot.com/2011/07/die-schopferin-von-nachtlilien.html
Wir haben uns durch ihre Rezension von “Nachtlilien” kennengelernt. Ich war so begeistert von der tollen Rezi, dass ich Damaris spontan geschrieben habe… und ihre Antwort war wiederum so nett, dass wir sicher auch weiterhin in Kontakt bleiben. (Juni 2011)

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Über Pfingsten waren wir bei Freunden in Südengland, und mein persönliches Highlight war, dass wir Stonehenge besichtigen konnten. Obwohl vorher von allen Seiten abtörnende Kommentare kamen: “Also ich war schon mal als Kind da und war enttäuscht”, tönte mein Mann Christian, und auch unsere Gastgeberin meinte, sie finde es auch nicht so toll und es gebe nicht viel zu sehen. Seltsam, als ich da war, ging es mir anders – ich war sofort fasziniert. Wuchtig und ursprünglich, alt und zerfurcht wie Dinosaurier, so standen diese Steine in der weiten grünen Ebene von Wiltshire. Unberührt von all dem, was um sie herum vorging, in stummer Würde. Und glücklicherweise inzwischen abgeschirmt von all den Touristen, die in gebührendem Abstand um sie herumwimmelten. 5000 Jahren alt ist dieses Monument, das heißt, Stonehenge wurde noch vor den Pyramiden erbaut. Es ist ein ganz besonderer Ort. Und auch die uralten Bäume in dieser Gegend haben mich verzaubert – die Baumwurzeln unten habe ich in der Nähe von Avebury fotografiert.

Buchenwurzeln in der Gegend von Avebury

(Juni 2011)

 

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Gute Nachrichten: es geht weiter! Im Herbst werde ich mich an die Fortsetzung machen, die – wenn alles so läuft wie geplant – im Jahr 2013 erscheinen soll. Eigentlich wollte ich mit dem zweiten Teil sogar schon früher anfangen, aber jetzt hat es sich ergeben, dass ich erst noch ein anderes Buch für Piper schreibe. Ich freue mich schon sehr darauf, Jerusha und Kiéran wiederzutreffen. Was sicher nicht leicht wird, ist die Titelsuche – der Titel soll ja wenn möglich ähnlich klingen wie “Nachtlilien”. Meine Familie hat schon “Tagtulpen” vorgeschlagen, aber damit konnte ich mich nicht wirklich identifizieren. :-) (April 2011)


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